Uptime Monitoring in Seobility: Überwache die Erreichbarkeit Deiner Website 24/7

Erfahre, wie Du dieses Feature nutzt

Um Deine Rankings bei Google aufrecht zu erhalten und Deinen Besuchern eine gute User Experience zu bieten, ist es essentiell, dass Deine Website zuverlässig erreichbar ist.

Ausfälle können nicht nur Deine SEO-Bemühungen gefährden, sondern auch den finanziellen Erfolg Deines Unternehmens, da potenzielle Kunden dann nicht mehr auf Deine Website zugreifen können.

Deshalb freuen wir uns sehr, Dir heute mit unserem Uptime Monitoring ein neues Feature vorzustellen, das automatisch die Erreichbarkeit Deiner Website für Dich überwacht und Dich benachrichtigt, falls es zu einem Ausfall kommt.

Sehen wir uns an, wie das Uptime Monitoring funktioniert und wie Du damit loslegst.

Was ist Uptime Monitoring und wofür brauche ich es?

Werde benachrichtigt, wenn Deine Website nicht erreichbar ist
Seobility prüft Deine Website in dem von Dir gewählten Intervall (einmal pro Minute bis alle 60 Minuten) und schickt Dir eine E-Mail Benachrichtigung, sobald Deine Website nicht erreichbar ist.

Verstehe, was schiefgelaufen ist
Du siehst genau, wann eine Downtime aufgetreten ist, wie lange sie gedauert hat und was die Ursache war. So kannst Du Probleme schneller beheben und verhindern, dass sie erneut auftreten.

Vermeide negative SEO Folgen
Häufige Ausfälle oder langsame Serverantworten können Deinem SEO schaden – von eingeschränktem Crawling bis hin zur vollständigen Deindexierung durch Google. Mit dem Uptime Monitoring erkennst Du Probleme frühzeitig und kannst sie beheben, bevor Deine Rankings darunter leiden.

Bewerte die Performance Deines Servers
Neben der Überprüfung der Erreichbarkeit Deiner Website misst Seobility auch die Antwortzeit Deines Servers. Diese ist ein wichtiger Indikator für die Server Performance. Du kannst einen individuellen Grenzwert für die Antwortzeit festlegen und Dich von Seobility benachrichtigen lassen, sobald dieser überschritten wird.

Passe Dein Monitoring individuell an
Wähle das Monitoring-Intervall, lege einen individuellen Grenzwert für die Antwortzeit fest und entscheide, wer E-Mail Benachrichtigungen erhalten soll. Mehr dazu weiter unten.

So nutzt Du das neue Uptime Monitoring


1. Öffne Dein Website Health Dashboard

Das Uptime Monitoring ist für die Start URL Deines Projekts bereits aktiv. Eine Aktivierung ist nicht erforderlich.


2. Prüfe Deine durchschnittliche Uptime

Oben siehst Du Deine durchschnittliche Uptime im ausgewählten Zeitraum sowie ein Diagramm, das Downtimes als rote Balken hervorhebt. So erkennst Du auf einen Blick, wann und wie häufig Probleme aufgetreten sind.


3. Überwache die Antwortzeiten Deines Servers

Unterhalb des Uptime Diagramms findest Du ein Diagramm mit den Server-Antwortzeiten Deiner Website. Du kannst einen individuellen Grenzwert für die Antwortzeit festlegen, der als Alarmwert dient und im Diagramm als gestrichelte Linie dargestellt wird. Dieser Wert ist auf 2000 ms voreingestellt. Überschreitet die Antwortzeit diesen Wert, wird dies als Downtime gewertet.


4. Analysiere Ausfälle im Detail

Alle Downtimes werden in einer Tabelle aufgelistet mit folgenden Informationen:

  • Startzeit und Dauer
  • Ursache wie zum Beispiel ein HTTP Fehler oder ein Timeout
  • Status der Behebung


5. Lass Dich bei Ausfällen benachrichtigen

Wenn Deine Website down ist, wird Dir das hier angezeigt:

  • Im Hauptnavigationsmenü

  • Direkt im Website Health Dashboard als Banner
  • Und per E-Mail an die von Dir festgelegten Kontakte


6. Passe Deine Einstellungen an

Um Deine Uptime-Monitoring-Einstellungen zu ändern, klicke auf den Link "Einstellungen" oberhalb des Antwortzeit Diagramms:

Anschließend kannst Du:

  • Das Monitoring-Intervall festlegen also wie häufig die URL Deiner Website geprüft werden soll. Möglich sind Intervalle von 1 bis 60 Minuten.*
  • Einen individuellen Alarm-Grenzwert für die Server-Antwortzeit festlegen. Standardmäßig liegt dieser bei 2000 ms. Aus SEO-Sicht gilt eine Antwortzeit unter 800 ms als gut.
  • E-Mail Benachrichtigungen aktivieren oder deaktivieren. Wir empfehlen, diese zu aktivieren, damit Du bei Downtimes schnell informiert wirst.
  • Die E-Mail Adressen festlegen, die Benachrichtigungen bei Downtimes erhalten sollen, zum Beispiel der Administrator Deiner Website.

*Bitte beachte: Monitoring-Intervalle unter 15 Minuten erfordern eine Projekt-Verifizierung. Das 1-Minuten-Intervall steht nur im Agentur-Paket zur Verfügung.


7. Sende uns Dein Feedback

Da wir das Uptime Monitoring kontinuierlich weiterentwickeln, sind wir besonders auf Dein Feedback angewiesen.

So kannst Du uns Feedback senden:

  • Öffne unser Feedback-Tool auf der rechten Seite Deines Bildschirms.
  • Dort kannst Du ganz einfach Beschreibungen, Screenshots oder Videos hinzufügen.
  • Wenn möglich, füge bitte Informationen zur Reproduzierbarkeit von Problemen, zu erwarteten und tatsächlichen Ergebnissen oder zu aufgetretenen Fehlermeldungen hinzu:


Hintergrundinformationen


Was wird von Seobility als “Ausfall” gewertet?

Wenn wir von „Ausfällen“ sprechen, meinen wir nicht nur, dass Deine Website komplett offline ist. Im Uptime Monitoring von Seobility gilt jede Situation als Downtime, in der eine URL nicht erfolgreich abgerufen werden kann.

Das bedeutet: Wir prüfen deutlich mehr als nur klassische „Server down“ Fehler. Im Detail überwachen wir:

Server-Timeouts mit 10-Sekunden-Limit

Erhält Seobility innerhalb von 10 Sekunden keine Antwort vom Server, werten wir das als Ausfall.

Wichtig zu wissen: Das 10-Sekunden-Limit wird von Seobility festgelegt. Der interne Timeout Deines Servers liegt in der Regel höher. Aus SEO-Sicht sind Antwortzeiten über 10 Sekunden jedoch bereits inakzeptabel. Googlebot und auch Nutzer warten nicht unbegrenzt. Statt länger zu warten, brechen wir die Anfrage ab und werten sie als Ausfall.

HTTP-Statuscodes ungleich 200

Wir erwarten einen Statuscode 200 (success) als Antwort. Jeder andere HTTP-Statuscode wird als problematisch eingestuft. Dazu gehören:

  • 3xx Weiterleitungen, also wenn die überwachte Start-URL unerwartet weiterleitet, statt direkt erreichbar zu sein
  • 4xx Client-Fehler wie 404 oder 403, die den Zugriff auf Deine Seiten blockieren
  • 5xx Server-Fehler, die auf schwerwiegende Server-Probleme hinweisen

Einige dieser Fehler bedeuten nicht zwingend, dass Dein Server vollständig ausgefallen ist. Aus Sicht von Google können sie das Crawling und die Indexierung aber trotzdem blockieren.

Server-Antwortzeit überschreitet Deinen individuellen Grenzwert

Du kannst eine maximale Antwortzeit selbst festlegen. Überschreitet Dein Server diesen Wert, wird dies von Seobility als Ausfall gewertet.

Ungültige SSL-Zertifikate

Ist Dein SSL-Zertifikat ungültig, können Browser und Suchmaschinen den Zugriff auf Deine Website blockieren. Deshalb prüft Seobility auch, ob Deine SSL-Konfiguration korrekt und gültig ist.

Sonstige Verbindungsfehler

Diese Kategorie umfasst unter anderem:

  • Getrennte oder nicht erreichbare Domains
  • DNS-Fehler
  • Fehlgeschlagene Verbindungen
  • Andere unerwartete technische Fehler, die verhindern, dass die Seite abgerufen werden kann

Probleme bei der Auslieferung von Inhalten

Seobility erkennt außerdem ungewöhnliche Probleme bei der Auslieferung von Inhalten, zum Beispiel beschädigte Antworten, falsche Content-Typen wie Nicht-HTML-Daten statt Text oder ungewöhnlich große Antwortgrößen, die auf Konfigurationsprobleme hindeuten können.


Warum ist die Erreichbarkeit Deiner Website aus SEO-Sicht wichtig?

Wie oben bereits erwähnt, ist es essentiell, dass Deine Website zuverlässig erreichbar ist, um Deine Rankings aufrechterhalten zu können. Google möchte verständlicherweise keine Seiten in den Suchergebnissen anzeigen, die beim Anklicken eine Fehlermeldung ausgeben!

Laut Google Search Central werden Seiten, die einen HTTP-Fehlercode zurückgeben, (nach einer gewissen Zeit) aus Google’s Index entfernt. Dazu gehören:

  • 4xx-Fehlercodes (Client-Fehler): Wenn Deine Seite beim Crawlen durch Google einen 4xx-Fehlercode zurückgibt (z. B. einen 404-Fehler), wird sie aus dem Index entfernt.
  • 5xx-Fehlercodes (Server-Fehler): Wenn Google diese Fehlercodes von Deinem Server erhält, wird das Crawlen Deiner Website zunächst verlangsamt. Wenn eine URL dauerhaft diesen Fehler zurückgibt, wird sie ebenfalls aus dem Index entfernt.

Das bedeutet: Damit Deine Inhalte bei Google indiziert bleiben, ist es essentiell, dass Deine Website ständig erreichbar ist! Kurze Ausfälle führen nicht direkt zu einer Entfernung aus dem Index, aber bei dauerhaften Problemen werden Deine Seiten mit der Zeit de-indexiert.

Neben der Erreichbarkeit Deiner Website ist es zudem auch wichtig, dass Deine Website schnell auf Anfragen von Suchmaschinen und Nutzern reagiert. Deshalb beinhaltet das Uptime Monitoring von Seobility auch eine Überwachung der Antwortzeit Deines Servers. Diese trägt nämlich zur Gesamtladezeit Deiner Website bei, welche wiederum ein offizieller Google-Rankingfaktor ist. Indem Du die Antwortzeiten Deines Servers schnell hältst, verbesserst Du also nicht nur die User Experience, sondern kannst auch Dein Ranking positiv beeinflussen.


Was tun, wenn Deine Website ausfällt?

Ein Website-Ausfall kann sehr frustrierend und nervenaufreibend sein, ist aber noch kein Grund, um in Panik auszubrechen! Mit der richtigen Herangehensweise kannst Du das Problem schnell identifizieren und Schritte zur Lösung einleiten.

Zuerst solltest Du Dir die Beschreibung des Ausfalls im Uptime Monitoring Dashboard von Seobility ansehen, da diese wichtige Hinweise gibt, um welche Art von Problem es sich handelt.

Insbesondere die HTP-Statuscodes geben Dir relativ genaue Hinweise zur Art des Problems. In dieser Liste von HTTP-Statuscodes findest Du eine Übersicht über die Bedeutung.

Hier ein paar Tipps zum Umgang mit spezifischen Problemen:

Serverprobleme (HTTP 5xx Codes, Timeouts)

  • Serverfehler und Timeouts können vorkommen. Solange sie nur für kurze Zeit andauern und nicht regelmäßig auftreten, ist das normalerweise kein Grund zur Sorge.
  • Bei Server-Problemen kannst Du Dich immer an Deinen Hosting-Provider wenden.
  • Treten diese Probleme regelmäßig auf, kann ein Upgrade Deines Hostingpakets oder ein Anbieterwechsel sinnvoll sein.

Langsame Server-Antwortzeiten

  • Langsame Antwortzeiten deuten oft auf eine schlechte Server-Performance hin.
  • Dieses Problem lässt sich meist nicht sofort beheben, aber Du kannst die Antwortzeiten Deines Servers optimieren, indem Du diese Tipps befolgst.

4xx Codes

  • Die Lösung für 4xx-Codes hängt von dem spezifischen Fehlercode ab, der ausgegeben wird.
  • Mehr Details findest Du in dieser Übersicht.


So vermeidest Du Website-Ausfälle

Auch wenn sich Ausfälle von Websites oft schnell beheben lassen, ist es immer besser, sie von vornherein zu vermeiden. Denn jede Minute, in der Deine Website nicht erreichbar ist, kann zu verlorenen Besuchern und möglichen Umsatzeinbußen führen.

Die gute Nachricht ist, dass Du proaktive Maßnahmen ergreifen kannst, um das Ausfallrisiko zu minimieren und sicherzustellen, dass Deine Website reibungslos funktioniert.

Wähle einen zuverlässigen Hosting-Provider

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Auswahl eines vertrauenswürdigen Hosting-Providers, der hohe Verfügbarkeiten garantiert. Cloud-Hosting ist eine Überlegung wert, da es im Vergleich zum herkömmlichen Webhosting eine höhere Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit bieten kann.

Reduziere die benötigten Serverressourcen

Neben der Wahl eines zuverlässigen Webhosting-Anbieters kannst Du das Risiko von Ausfällen auch aktiv verringern, indem Du die Auslastung Deiner Webserver reduzierst. Einfache Maßnahmen wie das Entfernen von unnötigem Code und Prozessen können die Serverresourcen, die zum Laden Deiner Website benötigt werden, verringern. CDNs, die Deine Inhalte auf mehrere globale Server verteilen, können ebenfalls zur Entlastung Deines Hauptservers beitragen.

Eine weitere sinnvolle Maßnahme ist die Implementierung von Server-Caching für häufig aufgerufene Daten und Seiten. Auch die Komprimierung von Website-Ressourcen wie Bildern, CSS- und JavaScript-Dateien kann Deine Ladezeiten erheblich verbessern. Schnell ladende Seiten bieten nicht nur ein besseres Benutzererlebnis, sondern verringern auch die Wahrscheinlichkeit von Server-Timeouts und anderen Performance-Problemen.

Weitere Tipps dazu, wie Du die Ladezeiten Deiner Website verbessern und die Serverauslastung verringern kannst, findest Du in unserem ausführlichen Leitfaden zur Pagespeed Optimierung.

Regelmäßige Updates und Monitoring

Um die Performance Deiner Website auf einem hohen Niveau zu halten, solltest Du sicherstellen, dass Deine Software immer auf dem neuesten Stand ist. Dazu gehören Dein Server, Dein Content Management System und alle verwendeten Plugins.

Außerdem solltest Du die Performance Deines Servers mit dem Uptime Monitoring von Seobility im Auge behalten und proaktive Maßnahmen zur Optimierung ergreifen, wenn Du problematische Antwortzeiten oder andere Probleme feststellst.